Induktoren
Induktoren werden für alle Induktionserwärmungsverfahren, wie Härten, Löten, Schmelzen und Glühen, benötigt. Für den Induktor sind noch folgende Bezeichnungen üblich: Heizschleife, Heizspule, Heizleiter, Arbeitsspule und Glühschleife. Der Induktor hat die Aufgabe, die vom Generator gelieferte Energie mit Hilfe des magnetischen Wechselfeldes auf das Behandlungsgut zu übertragen.
Mangelhafte Konstruktion bzw. unsachgemässe Dimensionierungen eines Induktors führen zu ernsthaften Misserfolgen. Die Geschicklichkeit und das Können des Entwicklungsingenieurs oder des Konstrukteurs werden beim Entwurf von Induktoren besonders herausgefordert. Oft sind Laborversuche erforderlich, um die richtige, endgültige Form eines Induktors zu finden. Die Formen der Induktoren sind sehr vielfältig, da sie der Gestalt der Werkstücke angepasst sein müssen bzw. nach den geforderten Erwärmungsbildern hergestellt werden. Es gibt ein- und mehrwindige, runde, eckige, solche in Haarnadelform und sehr komplizierte, vielförmige Induktoren.
Bei der Konstruktion sind folgende Punkte zu beachten:
Die Gestalt eines Induktors richtet sich nach der Form der notwendigen Heizzone und wird damit entscheidend durch die Gestalt des Werkstücks beeinflusst. In Grenzen lässt sich somit die Formgebung eines Induktors vorausbestimmen. Die gegenseitige Beeinflussung der magnetischen Felder eines formschwierigen Induktors und der unterschiedliche Wärmefluss in einem vielförmigen Werkstück lässt oftmals unerwartete Aufheizzonen entstehen, wenn der Induktor nur schablonenhart der Werkstückform folgt. Hier setzt die Praxis und Gewandtheit des Entwicklers ein, wenn der Entwicklungsweg für einen Induktor kurz gehalten werden soll.
Unten sind einige Bilder von Induktoren aufgeführt, die Ihnen veranschaulichen sollen, welche Spezialformen teilweise notwendig sind, um eine optimale Leistungsübertragung gewährleisten zu können.
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